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Gewässerproben nehmen – das gehörte zum Alltag von Hannah Autering in
ihrem Bundesfreiwilligendienst. © NLWKN / © SANCHESNET1 – STOCK.ADOBE.COM / © CHRISTIANCHAN – STOCK.ADOBE.COM
Arbeitswelten
Anzeigensonderveröffentlichung

Ausprobieren, kontrollieren und orientieren

ALS „BUFDI“ LERNT HANNAH AUTERING BEIM NLWKN IN GÖTTINGEN VIELFÄLTIGE AUFGABEN KENNEN, ABER AUCH VIEL ÜBER SICH SELBST.

Eines stand von Anfang an fest: Nach ihrem Biologiestudium wollte Hannah Autering unbedingt etwas Neues erleben. Raus aus der Uni, rein ins Berufsleben und praktische Erfahrungen sammeln. Deshalb entschied sie sich für einen Bundesfreiwilligendienst beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Was- serwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Zehn Monate ist sie für die NLWKN- Betriebsstelle Süd am Standort Göttingen im Einsatz. Sie begleitet etliche Pegelmessungen, kontrolliert und wartet Messstationen und schnuppert in Naturschutzprojekte hinein. Dabei lernt sie nicht nur viele neue Leute und vielfältige Aufgaben kennen, sondern auch viel über sich selbst: „Ich hatte beim NLWKN die Möglichkeit mich zu orientieren und zu wachsen. Nun weiß ich noch mehr als zuvor, wo ich beruflich hinwill und was mir im Beruf wichtig ist!“ 

Ottobock

Aktuell bietet der NLWKN am Standort Göttingen wieder Plätze für einen Bundesfreiwilligendienst. Interessierte haben beim Landesbetrieb die Möglichkeit, verschiedene Aufgabenbereiche kennenzulernen und auszuprobieren. Die Freiwilligen sammeln unter anderem Erfahrungen in der hydrologischen Datenerhebung (vor allem bei Abflussmessungen), unterstützen aber auch bei der Unterhaltung und Pflege der Pegel und Gütemessstellen.

Zehn Monate ist Hannah Autering für die Betriebsstelle Süd am Standort Göttingen im Einsatz. Sie begleitet etliche Pegelmessungen, kontrolliert und wartet Messstationen.
Zehn Monate ist Hannah Autering für die Betriebsstelle Süd am Standort Göttingen im Einsatz. Sie begleitet etliche Pegelmessungen, kontrolliert und wartet Messstationen.

So wie auch Hannah Autering. Sie hat viele Messstationen gewartet und dadurch verschiedene Messgeräte, etwa zur Messung der Leitfähigkeit und der pH- und Sauerstoffgehalte, kennengelernt. Und natürlich auch, wie sie zu pflegen sind. „Dies ist eine schöne Ergänzung zu meinem vorherigen Studium, da ich dort bereits die Theorie der Messmethoden gelernt hatte und sie nun in der Praxis anwenden konnte“, berichtet die 23-Jährige. Nicht nur im Außendienst packt sie mit an, auch im Büro hilft sie mit, die gesammelten Daten ins System einzupflegen. Aber auch die Vorbereitung der benötigten Utensilien gehört zu ihren Aufgaben.

Warum es die gebürtige Westfälin nach Niedersachsen zum NLWKN verschlug, ist leicht erklärt. Im Internet stieß sie auf die BFD-Angebote des Landesbetriebs. An Göttingen reizte sie nicht nur die Stadt, sondern auch die Tätigkeitsbeschreibung und das Arbeitsumfeld – auch aufgrund der dort tätigen Biologen. Als Biologiestudentin mit Bachelorabschluss nutzte Hannah im NLWKN zudem die Möglichkeit, praktische Erfahrungen im Naturschutz zu sammeln. Sie begleitete beispielsweise eine Kollegin zum Großen Moor bei Gifhorn und lernte dort was erforderlich ist, um ein Moor zu renaturieren. Für einen anderen Biologie-Kollegen durfte sie eigenständig Strukturgütekartierungen durchführen und ihn auf eine Gewässer-Besprechung begleiten.

Nach zehn ereignisreichen Monaten lautet ihr positives Fazit: „Ich habe in meinem BFD sowohl Bekanntes gefestigt als auch Neues kennengelernt. Ich wurde vor neue Herausforderungen gestellt, erlebte aber auch, was Berufsalltag vollumfänglich heißt. Deshalb möchte ich diese Zeit nicht missen!“ Als nächstes möchte sie ihren Master in Biologie machen und sich in das Themenfeld Ökologie/Naturschutz vertiefen. „In der Richtung möchte ich später auch arbeiten“, sagt Hannah Autering. Eine Erkenntnis, die nicht zuletzt während ihres Freiwilligendienstes beim NLWKN reifte. nlwkn/star

HINTERGRUNDINFO: BUFDIS

„Bufdi“ nennt man Menschen im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Der ist ein Angebot an Menschen jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz. Das freiwillige Engagement lohnt sich gerade für junge Menschen, die hier praktische Erfahrungen und Kenntnisse sammeln und erste Einblicke in die Berufswelt erhalten. Und wer noch nicht ganz genau weiß, was er werden möchte, kann das Jahr nutzen, um genauer nachzudenken oder auszuprobieren, ob das angedachte Betätigungsfeld wirklich das richtige ist.

Wer einen Bundesfreiwilligendienst machen möchte, wendet sich direkt an eine anerkannte Einsatzstelle und bewirbt sich dort. Passende Einsatzstellen findet man über die Einsatzstellensuche auf bundesfreiwilligendienst.de. Hier kann man auch einen BFD-Berater oder -Beraterin aus seiner Region finden.„Bufdi“ nennt man Menschen im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Der ist ein Angebot an Menschen jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz. Das freiwillige Engagement lohnt sich gerade für junge Menschen, die hier praktische Erfahrungen und Kenntnisse sammeln und erste Einblicke in die Berufswelt erhalten. Und wer noch nicht ganz genau weiß, was er werden möchte, kann das Jahr nutzen, um genauer nachzudenken oder auszuprobieren, ob das angedachte Betätigungsfeld wirklich das richtige ist.

Wer einen Bundesfreiwilligendienst machen möchte, wendet sich direkt an eine anerkannte Einsatzstelle und bewirbt sich dort. Passende Einsatzstellen findet man über die Einsatzstellensuche auf bundesfreiwilligendienst.de. Hier kann man auch einen BFD-Berater oder  -Beraterin aus seiner Region finden.

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