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Bei Deiner Online-Bewerbung machst Du einen guten Eindruck, wenn Du Höflichkeitsstandards
einhältst, auf Groß- und Kleinschreibung achtest, keine Abkürzungen verwendest und Deine Aussagen weder mit Smileys noch anderen Emojis unterstützt. Foto: UNSPLASH.COM


Arbeitswelten
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Die Online-Bewerbung

In den letzten Jahren hat sich neben der traditionellen Bewerbung in Papierform über den Postweg zunehmend die Online-Bewerbung etabliert. Markus Bremer, Berufsberater in der Agentur für Arbeit Göttingen, erklärt, worauf es hier ankommt:

Bei den Online-Bewerbungen gibt es zwei Formen – Einmal eine Bewerbung per E-Mail, die sich in Form und Inhalt kaum von einer Papier-Bewerbung unterscheidet. Und dann gibt es noch die Bewerbung über ein Online-Bewerbungsformular, das beispielsweise auf Firmenhomepages zu finden ist.

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1. Online-Bewerbungsformulare ausfüllen

Bei den Bewerbungen über ein firmeneigenes Online-Bewerbungsformular ist es wichtig, dass Du möglichst alle Felder der Eingabemaske ausfüllst, gerne auch die Freitextfelder „Sonstiges“ oder „Bemerkungen“. Dabei werden in dem Formular meist die Punkte abgefragt, die auch in einer Papierbewerbung stehen sollten: Persönliche Daten, Schulbildung und Noten, Praktika und mögliche Berufspraxis (z. B. Ferienjobs), Kenntnisse und Motivation.

Und denke daran: auch wenn Du das Formular am Tablet oder Handy ausfüllst, solltest Du auf die Form achten, denn Du kontaktierst gerade einen möglichen Ausbildungsbetrieb. Und da gelten andere Regeln als im Chat mit Freunden. Dementsprechend kannst Du einen guten Eindruck machen, wenn Du Höflichkeitsstandards einhältst, auf Groß- und Kleinschreibung achtest, keine Abkürzungen verwendest und Deine Aussagen weder mit Smileys noch anderen Emojis unterstützt.

Übrigens: sofern Du Unterlagen hochlädst, achte beim vorherigen Einscannen der Dokumente (PDF-Format!) auf eine gut lesbare Auflösung, bei Textdokumenten empfiehlt sich 300 dpi.

2. Per E-Mail bewerben


Eine Bewerbung per E-Mail ist grundsätzlich wie eine Papierbewerbung aufgebaut und besteht aus Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und Bescheinigungen, zum Beispiel über Praktika. Wer mag, kann auch ein Deckblatt hinzufügen. Für den Text wählt man am besten eine Standardschrift. Denn mit einer schwer zu lesenden Comic-Schrift etc. ist es wie mit einer unleserlichen Handschrift: sie ermüdet den Lesenden und führt eher dazu, dass die Bewerbung zur Seite gelegt wird.

3. Füge ein digitales Foto ein

Das digitale Bewerbungsfoto (möglichst kein Urlaubsfoto!) wird auf dem Lebenslauf oder Deckblatt eingefügt. Das Anschreiben und den Lebenslauf solltest Du für den Anhang dann in ein PDF-Dokument umwandeln. Zeugnisse und Nachweise, wie zum Beispiel Praktikumsbescheinigungen, müssen eingescannt werden, möglichst gleich als PDF.



4. Hänge PDF-Dokumente an

Wenn alle Dokumente als PDF vorliegen, kannst Du die einzelnen Dateien entsprechend anordnen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse), in einem einzigen PDF-Dokument zusammenfassen und diesem einen Namen geben, beispielsweise Bewerbung_Max_Mustermann. Denn wenn alle Dokumente einzeln eingefügt werden, muss der Empfänger jeden Anhang einzeln öffnen. Das ist zeitaufwändig und kann ganz schön nerven. Übrigens: der Anhang sollte fünf MB auf keinen Fall überschreiten.

5. Schreib die E-Mail

Ist das erledigt, kannst Du die E-Mail vorbereiten. Schon in der Betreffzeile sollte man deutlich machen, worum es geht, beispielsweise: Bewerbung um die Ausbildung zur Industriemechanikerin. Ob Du in die eigentliche E-Mail das Anschreiben kopierst und auf die restlichen Unterlagen im Anhang verweist, oder ob Du im E-Mail-Fenster lediglich erklärst, dass sich im Anhang deine komplette Bewerbung um die Ausbildung zur Industriemechanikerin befindet, ist eine Geschmacksfrage.

6. Überprüfe alles gründlich

Zuletzt solltest Du noch einmal überprüfen, dass tatsächlich auch der richtige Anhang in der E-Mail zu finden ist. Und ein zweiter Blick auf die Adresse des Empfängers verhindert einen Postrücklauf durch Tippfehler. Ein wichtiger Punkt, der eigentlich ganz an den Anfang gehört: Für den Bewerbungsprozess benötigst du eine seriöse E-Mail-Adresse. Sie sollte sich möglichst aus Vorname.Nachname@provider.de zusammensetzen.

7. Und zuletzt ein kleiner Tipp:

Wer sich bewirbt, darf mit einer Antwort rechnen! Daher ist es wichtig, neben dem Briefkasten auch das E-Mail-Postfach im Auge zu behalten und mindestens einmal am Tag zu sichten. Es wäre doch schade, wenn Du die Einladung zum Vorstellungsgespräch verpasst! Weitere Informationen zur Online-Bewerbung mit hilfreichen Checklisten sind über das Portal www.planet-beruf.de der Bundesagentur für Arbeit zu finden.

Markus Bremer, Berufsberater in der Agentur für Arbeit Göttingen, erklärt, worauf es bei digitalen Bewerbungen ankommt. (Foto: Agentur für Arbeit Göttingen)
Markus Bremer, Berufsberater in der Agentur für Arbeit Göttingen, erklärt, worauf es bei digitalen Bewerbungen ankommt. (Foto: Agentur für Arbeit Göttingen)
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